Präventionstag zum Thema Sucht und Drogen (19.02.2026)
Im Rahmen eines Präventionstages setzte sich unsere Schule, ergänzend zum Unterricht in Natur und Technik, intensiv mit dem Thema Drogen auseinander. Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schüler über Risiken, Folgen und Hintergründe von Suchtmittelkonsum aufzuklären und sie für einen verantwortungsvollen und reflektieren Umgang mit Substanzen und Verhaltensweisen zu sensibilisieren.
Die Kantonspolizei GR informierte über rechtliche Aspekte, die Konsequenzen von Drogenkonsum und -handel und präsentierte im «Drogenkoffer» echte Beispiele von Rauschmitteln. Eine Mitarbeiterin des Ambulatoriums Neumühle in Chur informierte fachkundig über das Thema Sucht und die Behandlung von suchtkranken Menschen. Ein besonderes Highlight waren die eindrücklichen Schilderungen eines Suchtbetroffenen, der aus eigener Erfahrung über den Weg in die Abhängigkeit erzählen konnte. Seine Lebensgeschichte beeindruckte alle Anwesenden.
Am Nachmittag konnten die Inhalte klassenweise vertieft und diskutiert werden. Der Präventionstag war für die Schülerinnen und Schüler informativ und bot viele Denkanstösse.
Hier das Feedback zweier SchülerInnen über den Tag:
«Mir hat der Anlass wirklich sehr, sehr gut gefallen. Vor allem eben auch das ein ehemaliger Drogenabhängiger zu uns kommen konnte und auch alles erzählt hat. Insgesamt wirklich ein sehr toller Anlass, sicherlich einer der besten Anlässe in meiner Schulzeit.»
«Ich fands echt super! Es war so spannend und so eindrücklich. Dass Markus den Mut gehabt hat zu uns zu kommen war nicht selbstverständlich und Frau Meier hat so viel interessante Dinge aus ihrer Erfahrung und aus ihrer Arbeit berichtet und auch der Polizist fand ich cool wie er uns über die Gesetzte über den Schmuggel und auch über die verschieden Drogen aufgeklärt hat.»
Drogenpräventionstag 2022
Die SchülerInnen der Schule la Plaiv erhielten einen Informationsinput von einem Experten der Kantonspolizei zum Thema illegale Drogen. Neben echtem Anschauungsmaterial wurden die Gesetze und Strafen erläutert sowie die Wirkung und Gefährlichkeit der verschiedenen Drogen verdeutlicht.
Des Weiteren hat eine Fachperson des psychiatrischen Dienstes Chur (PDGR) und ein suchtkranker Patient eindrücklich aus ihren persönlichen Erfahrungen berichtet. Dies ermöglichte den Schülerinnen einen vertieften Einblick in die Suchtproblematik und alle hatten die einmalige Gelegenheit direkt Fragen zum Thema Sucht und Drogen zu stellen.
Hier ein paar Aussagen der Jugendlichen:
"Curdins Geschichte hat mich beeindruckt. Er hat erzählt, wie er zu den Drogen kam und dass er verschiedene Drogen gemischt hat. Er hatte 7 Drogenentzüge. Heute ist er immer noch alkoholabhängig."
"Wenn man einmal mit dem Drogenkonsum angefangen hat, kann es sein, dass man nicht mehr von den Drogen weg kommt."
"Mich hat sehr überrascht, dass Curdin zwei Jahre lang seine Sucht vor seiner Frau verheimlichen konnte."
"Musiker können Kinder und Jugendliche negativ beeinflussen durch Verherrlichung von Drogen und Gewalt in Songs."
"Cannabis wirkt 24 Stunden negativ auf die Konzentration, was der Konsument nicht bemerkt. Der «Flash» ist aber schon lange weg."
"Ich wusste nicht, dass sogar Hustensirup eine Drogen sein kann und süchtig macht (Codein)".
"Der Handel von Drogen wird schärfer bestraft als der Konsum"
"Ecstasypillen sind manchmal «lustig» anzuschauen. Aber man weiss nicht wirklich, was drin ist."
"Drogen werden häufig «gestreckt», das heisst es werden Sachen beigemischt, wie z.B. Gips beim Heroin. Das kann gefährlich sein."
"Ich habe gelernt, dass Sucht eine Krankheit ist. Darum muss man diese auch behandeln, denn der Wille alleine reicht nicht."
"Finger weg von Drogen!"